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Eine Ausstellungsserie von raumtaktik (Matthias Böttger, Friedrich von Borries) |
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| bild: jacques et brigitte |
Architektur ist Raumproduktion. Mauern ziehen. Volumen definiert. Raum durch Grenzen, durch Hüllen bestimmen. Raum ist aber nicht nur ein Container, Raum wird auch durch Handlungen und soziale Interaktion bestimmt. Dieser, fortwährend neu produzierte soziale Raum kann für ArchitektInnen ein ebenso wichtiges Handlungsfeld sein. Er ist abhängig von politischen, ökonomischen und kulturellen Rahmenbedingungen - keine statische Produktion, sondern eine fortwährende, flexible: ausgehandelt von Individuen, Gruppen, Kulturen und Gesellschaften.
Die von raumtaktik kuratierte Ausstellungsreihe aut.raumproduktion reflektiert die heutigen gesellschaftlichen Bedingungen der Raumproduktion, der Produktion von gelebter Umwelt, und welche Rolle diese Räume für die Arbeit und die Entscheidungen von ArchitektInnen spielen. Es geht also weniger um Gebautes als um Entstandenes.
Im aut gibt es 2010 nur eine Ausstellung. Oder auch ganz viele. Jeden Monat werden einzelne Räume neu bespielt. Gezeigt werden verschiedene Positionen von ArchitektInnen, KünstlerInnen und AktivistInnen, die sich mit Handlungsweisen der Raumproduktion auseinandersetzen und so wieder ein Handeln ermöglichen. Jeder neu bespielte Raum, jeder neue Beitrag bringt einen neuen Begriff, ein neues Verb in eine Begriffskette. Diese Kette, bestehend aus Verben der Raumproduktion, macht immer wieder einen neuen Sinn und führt - als verbindendes Rückgrat - durch das gesamte Jahr.
Fotos der einzelnen Ausstellungsteile im Rahmen der aut.raumproduktion
in der >> galerie
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