| architek[tour] tirol – der architekturführer für tirol | D | E | I |
Schulbauten u. a. von Marte.Marte, Peter Märkli, Henke & Schreieck und riccione architekten sowie Gewerbebauten von engagierten privaten Bauherren wie das Travel Europe, das Schichtholzwerk Binder oder zahlreiche MPREIS-Lebensmittelmärkte befinden sich in den Städten und Orten im Unterinntal. Ein Grund dafür, auch einmal die Autobahn zu verlassen und von Kufstein nach Hall oder in umgekehrter Richtung einige Unterbrechungen einzuplanen. |
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| 01 MPREIS Wattens II | |||||
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Bahnhofstraße 23 6111 Wattens Architektur: Dominique Perrault (2001-2003) BauherrIn: MPREIS öffentlich zugänglich: während der Geschäftsöffnungszeiten | Als erster nicht in Tirol ansässiger Architekt wurde Dominique Perrault von MPREIS mit der Errichtung von inzwischen drei Lebensmittelmärkten beauftragt, zwei in Wattens und einem in Zirl. Der an der Einfallsstraße nach Wattens liegende SuperM befindet sich inmitten einer heterogenen Bebauung. Perrault reagiert darauf mit einem in Konstruktion und Materialität offenen und leichten Baukörper mit einem hofartigen Einschnitt, der zusammen mit dem kleinen, vorgelagerten Platz ein urbanes Zentrum bildet. |
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| 02 Sporthalle Wattens | |||||
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Egger Lienz Straße 9 6112 Wattens Architektur: obermoser arch-omo, Thomas Schnizer (2007-2008) BauherrIn: Marktgemeinde Wattens öffentlich zugänglich: teilweise | Die Sporthalle, die zwar in erster Linie für die benachbarte Volksschule gebaut wurde, aber auch von verschiedenen Sportvereinen der Gemeinde genutzt wird, wurde von den Architekten als öffentlicher Raum konzipiert. Der Großteil des von einem zweifach geknickten Dach umhüllten Volumens ist in die Erde abgesenkt, das Erdgeschoss über ein großzügig verglastes Foyer zur Straße hin geöffnet. Eine Tribüne für 300 Zuschauer bildet den fließenden Raumübergang vom Foyer hinunter zur Dreifachturnhalle. |
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| 03 MPREIS Wattens I | |||||
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Salzburger Strasse 30 6112 Wattens Architektur: Dominique Perrault (1999-2000) BauherrIn: MPREIS öffentlich zugänglich: während der Geschäftsöffnungszeiten 1895 gründete Daniel Swarovski in Wattens den heute international agierenden Familienbetrieb. | Gegenüber den von André Heller konzipierten Swarovski Kristallwelten errichtete Dominique Perrault seinen ersten MPREIS - einen minimalistischen Solitär mit opak schimmernder Glasfassade. Ein biomorphes Gerüst, das neun Kiefern umzäunt, durchdringt den orthogonalen Baukörper und lässt die Grenzen zwischen Außen und Innen verschwimmen, wo sichtbare Fachwerkträger, OSB-Platten und schwarze Bodenplatten Markthallen-Atmosphäre erzeugen. |
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| 04 Travel Europe Reiseveranstaltung | |||||
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Unterdorf 37a 6135 Stans Architektur: Oskar Leo Kaufmann, Albert Rüf (2003-2004) BauherrIn: Helmut Gschwentner, Anton Gschwentner Erreichbarkeit: von der Ortsmitte/Kirche aus Richtung Bahnhof Das Verwaltungsgebäude wurde u. a. 2006 mit dem Staatspreis für Architektur ausgezeichnet. | Selbstbewusst und prägnant in die Landschaft gesetzt, beherbergt der aus einem geladenen Wettbewerb hervorgegangene gläserne Baukörper eine als Großraumbüro angelegte „Arbeitslandschaft“. Drei Innenhöfe und die transparente Fassade fördern die Durchdringung des Gebäudes mit Licht und Grün, leichte Niveauunterschiede ergeben wechselnde Sichtbezüge zwischen den schleifenartig erschlossenen Büros, den Terrassen und der unter das Gebäude geschobenen Parkebene. |
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| 05 Schichtholzwerk Binder Holz | |||||
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Tiwagstraße 3 6200 Jenbach Architektur: Josef Lackner (1996) BauherrIn: Binder Holz Daneben das Areal der „Jenbacher AG“ mit Bürogebäude und Hallentrakt von Josef Lackner sowie MPREIS und Cantina Jenbach von Helmut Reitter und Michael Pfleger | Mit dem Binder Schichtholzwerk schuf Lackner ein konstruktiv und räumlich spannendes Statement zum Thema Gewerbebau. Zwei Hallen mit jeweils 44 m Breite und über 100 m Länge sind stützenfrei von einem Faltwerk aus Hohlkastenelementen überspannt. Entlang der bootsförmigen, mit dem Kiel nach oben liegenden Elemente, bringen Lichtbänder Tageslicht in die großen Hallen. An den Außenwänden rhythmisiert die diagonale Aussteifung in einer Zickzack-Bewegung die Fassaden. |
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| 06 MPREIS und Cantina Jenbach | |||||
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Schießstandstrasse 1 6200 Jenbach Architektur: reitter_architekten, Michael Pfleger (2001) BauherrIn: MPREIS öffentlich zugänglich: während der Geschäftsöffnungszeiten | Für zwei Bauherren, Jenbacher Werke (Cantina) und MPREIS (Supermarkt), wurde ein neuer Typus des Lebensmittelmarktes entwickelt: In Anlehnung an den historischen Fischmarkt in Venedig entstand eine Art gedeckter Marktplatz unter einem aufgeständerten großen Bauvolumen, in dem sich die Cantina für 300 Personen, Casino, Küche und Werkarzt sowie eine großzügige, gedeckte Südterrasse für die Jenbacher Werke befinden. |
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| 07 ASI-Lodge (Erweiterung Hotel Windegg) | |||||
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Steinberg am Rofan Nr. 30 6215 Steinberg am Rofan Architektur: Heinz & Mathoi & Streli (2004-2005) BauherrIn: Elfriede Gasser Erreichbarkeit: von Jenbach über die Achensee-Bundesstraße B181 nach Achenkirch und von dort weiter nach Steinberg am Rofan TIPP: Im Restaurant mit Sonnenterrasse sind auch Tagesgäste willkommen. | Das Hotel Windegg wurde Ende der 1980er Jahre von Architekt Hans Peter Petri in einer zeitgemäßen und landschaftsbezogenen Architektursprache umgebaut und erweitert. Nach einem Betreiberwechsel wurde das Hotel erneut transformiert, wobei der Bettentrakt und der markante Treppenturm erhalten blieben. Direkt im Anschluss errichteten Heinz-Mathoi-Streli einen dreigeschossigen Neubau, der sich mit seiner senkrecht strukturierten Lärchenholz-Fassade klar vom weißen Bestandsbau absetzt. |
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| 08 Hauptschule Brixlegg | |||||
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Römerstraße 7 6230 Brixlegg Architektur: Raimund Rainer (2005-2007) BauherrIn: Brixlegg Immobilien GmbH Die Schule wurde 2007 beim 5. BTV Bauherrenpreis für Tirol ausgezeichnet. | Ausgehend von städtebaulichen Überlegungen wurde der Neubau der Hauptschule so konzipiert, dass gemeinsam mit dem bestehenden Polytechnikum und Kindergarten ein zusammenhängendes Quartier mit einem großzügigen Platz entstand. Im Inneren präsentiert sich die als Passivhaus ausgeführte Schule lichtdurchflutet. Die zentrale Halle der Schule öffnet sich in einen von oben belichteten Luftraum, um den ein offenes Stiegenhaus mit der Erschließung der einzelnen Klassen- und Gruppenräume führt. |
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| 09 Landessonderschule mit Internat Mariatal | |||||
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Mariatal 15 6233 Kramsach Architektur: Marte.Marte Architekten (2003-2007) BauherrIn: Land Tirol | Die historischen Gebäude des Schulkomplexes Mariatal bilden eine klosterähnliche, in sich geschlossene Gesamtanlage. Die Erweiterung und Adaptierung von Marte.Marte Architekten denkt innerhalb dieses Ensembles die räumlichen Qualitäten städtebaulich weiter. Das Internat führt die westliche Randbebauung fort und schließt die Anlage zur Straße hin ab, der Innenhof wird durch das denkmalgeschützte Haupthaus und einen neuen Solitärbaukörper bestimmt. |
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| 10 Bundesschulzentrum Wörgl - Erweiterung | |||||
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Innsbruckerstraße 34 6300 Wörgl Architektur: Peter Märkli, Gody Kühnis (2003) BauherrIn: BIG öffentlich zugänglich: teilweise | Der Wiener Architekt Viktor Hufnagl realisierte 1973 in Wörgl das damals revolutionäre Konzept einer Hallenschule und damit einen Experimentalbau für die Präfabrikation von Schulen an sich. Aufgrund bauphysikalischer Probleme wurde eine Sanierung des Schulzentrums notwendig. Der Umbau durch Peter Märkli und Gody Kühnis bewahrt die Raum- und Materialqualitäten des Altbaus, interpretiert den Typus neu und modifiziert ihn mit zeitgemäßen Mitteln. |
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| 11 MPREIS Wörgl Ost | |||||
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Salzburger Straße 29 6300 Wörgl Architektur: tatanka ideenvertriebsgmbh (2000-2002) BauherrIn: MPREIS öffentlich zugänglich: während der Geschäftsöffnungszeiten Erreichbarkeit: östlich des Stadtzentrums am Autobahnzubringer | Am östlichen Stadtrand von Wörgl, in einer schon fast amerikanischen „Strip-Situation“ befindet sich einer der größten MPREIS-Märkte von Tirol. In die heterogene, noch laufend wachsende Bebauung, setzte Pöschl quer zur Straße einen brückenartig konstruierten, auf fünf Zylindern ruhenden Baukörper. An der Westseite reicht eine konkave Screenbeschattung vom auskragenden Dach fast über die gesamte Gebäudehöhe, der „geschenkte“ Raum dazwischen erschließt das im Obergeschoss liegende Fitness-Center. |
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| 12 MPREIS Kirchbichl | |||||
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Tiroler Straße 16 6322 Kirchbichl Architektur: Moser + Kleon Architekten (2004) BauherrIn: MPREIS öffentlich zugänglich: während der Geschäftsöffnungszeiten | Ausgehend vom vorgefundenen Grundstück und der städtebaulichen Situation entstand der MPREIS Kirchbichl als organisch geschwungenes Gebäude. Der weitgehend geschlossene Baukörper wird von oben indirekt belichtet, nur der Bereich des Baguette-Cafés ist in einen Rundum-Ausblick geöffnet. Im Inneren prägen die Rundungen der Sichtbetonschale und eine abgehängte Birkensperrholzdecke die Raumatmosphäre. |
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| 13 Bezirksstelle Kufstein der Wirtschaftskammer Tirol | |||||
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Salurnerstraße 7 6330 Kufstein Architektur: architekturbüro fuchsundpeer (2006-2007) BauherrIn: Wirtschaftskammer Tirol – Immobilien öffentlich zugänglich: teilweise | Im Zuge einer notwendig gewordenen Sanierung wurde das Gebäude der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Kufstein neu strukturiert und aufgestockt. Das Erdgeschoss wurde entkernt und zum Vorplatz geöffnet, die Aufstockung mit dem bestehenden Obergeschoss zu einem zweigeschossigen, kompakten und über dem Erdgeschoss schwebenden Baukörper zusammengefasst. |
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| 14 Landesmusikschule Kufstein | |||||
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Krankenhausgasse 16 6330 Kufstein Architektur: riccione architekten (2003-2004) BauherrIn: Stadtgemeinde Kufstein Der Bau erhielt 2004 einen Anerkennungspreis des Landes Tirol für Neues Bauen. | An einer Straßenecke im verbauten Stadtgebiet, derzeit noch an zwei Baulücken angrenzend, errichteten riccione architekten einen Solitär, der zukünftige Anbauten möglich macht. Über einem Sockelgeschoss, in dem neben einem abgesenkten Musiksaal auch das Stadtarchiv und die Stadtbücherei untergebracht sind, befinden sich in den drei optisch abgesetzten Obergeschossen die Lehrräume der Musikschule. Großflächige Verglasungen und pulverbeschichtete Aluminiumpaneele prägen den Baukörper, der trotz Transparenz und Offenheit sämtlichen akustischen Anforderungen entspricht. |
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| 15 Fachhochschule Kufstein | |||||
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Andreas-Hofer-Straße 7 6330 Kufstein Architektur: henke und schreieck Architekten (1999-2001) BauherrIn: FH- Errichtungs- und Betriebs GmbH. öffentlich zugänglich: teilweise (Aula und Caféteria) | Mit der Übersiedelung der Fachhochschule vom Stadtrand ins Zentrum von Kufstein wurde ein erster Impuls für die innerstädtische Entwicklung gesetzt. Von Henke und Schreieck als „Möbel im Park“ konzipiert, entstand ein kubischer Baukörper mit einer gläsernen Außenhaut, die von Holzlamellen strukturiert wird. Die energetisch innovative zweischalige Klimafassade mit integrierter Raumlüftung macht das Gebäude zugleich zum Anschauungsbeispiel für die hier studierenden künftigen „Facility Manager“. |
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| 16 Festung Kufstein-Josefsburg - Adaptierung | |||||
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Oberer Stadtplatz 6 6330 Kufstein Architektur: Andreas Egger, Markus Scherer, Walter Angonese (1998-1999) BauherrIn: Top City Kufstein GmbH Das temporär über dem Festungshof ausfahrbare Schutzdach wurde 2006 von Kugel + Rein entwickelt. | Die oberhalb der Stadt liegende Festung Kufstein zählt zu den imposantesten mittelalterlichen Bauwerken Tirols. Die Verteidigungsanlage wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrfach ausgebaut und erweitert - u. a. mit der von den Hofbaumeistern Gumpp errichteten barocken Josefsburg. Im Hinblick auf eine intensivere Nutzung für Veranstaltungen wurde die Festung in einem groß angelegten Sanierungsprojekt restauriert und adaptiert. Die historische Bausubstanz wurde gesichert, die notwendige neue Infrastruktur sensibel eingefügt. |
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| 17 MPREIS Niederndorf | |||||
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Audorferstraße 20 6342 Niederndorf Architektur: peterlorenzateliers (2004-2005) BauherrIn: MPREIS öffentlich zugänglich: während der Geschäftsöffnungszeiten | Das charakteristische Merkmal dieses Lebensmittelmarktes sind Baumstämme, die dem kubischen Glasbaukörper rundum vorgestellt sind. Die in unregelmäßigen Abständen gesetzten, entrindeten und unbehandelten Fichtenstämme gestalten einen einheitlichen Baukörper, bilden einen funktionellen Filter vor der raumhohen Fixverglasung, definieren geschützte Außenbereiche und Zwischenräume und lassen im Inneren spannende Licht- und Schattenspiele entstehen. |
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| 18 Passionsspielhaus Erl | |||||
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Mühlgraben 5 6343 Erl Architektur: Schuller Robert (1959) Nach Plänen der Wettbewerbssieger Delugan Meissl soll ein neues Winterfestspielhaus entstehen. | Das Passionsspielhaus Erl - Aufführungsstätte der von rund 500 Darstellern gezeigten Passionsspiele und gleichzeitig Hauptaustragungsort der Tiroler Festspiele - wurde in den 1950er Jahren von Robert Schuller errichtet und ist inzwischen aufgrund seiner markanten Form zu einem Wahrzeichen von Erl geworden. Der weiße Baukörper am Fuß der Niederndorfer Berge nützt einerseits die Hanglage für den ansteigenden Zuschauerraum und entwickelt sich andererseits in Richtung Schau- bzw. Talseite zur gestischen Form des Bühnenhauses. |
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