| architek[tour] tirol – der architekturführer für tirol | D | E |
Gerade im Zusammenhang mit dem Tourismus scheint es in Tirol nach wie vor schwer zu sein, abseits der tradierten Klischees zu bauen. Zunehmend findet man jedoch im ganzen Land Beispiele dafür, wie die Bedürfnisse des potentiellen Gasts mit den Qualitäten einer zeitgenössischen Architektur verbunden werden können. |
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| 01 Hotel Lux Alpinae | |||||
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Arlbergstraße 41 6580 St. Anton am Arlberg Architektur: driendl*architects (2002-2003) BauherrIn: Sabine Kertess, Alexander Kertess TIPP: Zwischen Haus und Hang befindet sich eine hoteleigene Kletterwand. | Der steile Südhang an der zum Arlbergpass hinaufführenden Straße galt lange als unbebaubar. Für das „Lux Alpinae“ wurde der Hang drei Geschosse tief abgegraben und ein zweigeteilter Baukörper dicht an den Hang gesetzt. Die über Laubengänge erschlossenen Zimmer öffnen sich mit raumhohen Verglasungen und vorgesetzten Balkonen nach Süden. Ein gekrümmtes Schalendach schließt den in Glas, Stahl und Sichtbeton ausgeführten Hotelbau dynamisch ab. |
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| 02 Hotel Anton | |||||
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Kandaharweg 4 6850 St. Anton am Arlberg Architektur: Wolfgang Pöschl, Dieter Comploj (1999-2000) BauherrIn: Robert Falch | Aufgrund der Verlegung der Bahntrasse musste die Betreiberfamilie ihr Gästehaus aufgeben und errichtete im Gegenzug auf dem Gelände des alten Bahnhofs ein neues Hotel. Entstanden ist ein flexibel nutzbares Haus mit Zimmern, die durch Schiebewände zu vollfunktionsfähigen Appartments verwandelt werden können. Eine geschindelte Holzfassade und große Glasflächen bestimmen das äußere Erscheinungsbild, vorspringende Alkoven bieten in den Zimmern Liegeplätze mit Ausblick in die Berge. |
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| 03 Hotel Arlmont | |||||
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Am alten Hof 1 6580 St. Anton am Arlberg Architektur: tatanka ideenvertriebsgmbh (2009) BauherrIn: Markus Stemberger TIPP: Wellness- und Fitnessbereich „cloud 9“ | Nach wie vor ist in Tirol der Typus des überdimensionierten Bauernhauses im Hotelbau weit verbreitet. Das von der tatanka ideenvertriebs gmbh errichtete „Arlmont“ zeigt, dass in der jüngeren Generation von Touristikern ein Umdenken stattfindet. Statt geschnitzter Holzbalkone umfasst eine Brüstung in rötlich eingefärbtem Sichtbeton das über einem organisch geschwungenen Grundriss ausgeführte Gebäude, raumhohe Fensterflächen bieten dem Gast ein lichtdurchflutetes Ambiente. |
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| 04 Appartementhaus Aradira | |||||
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Schmiedsegg 661 6555 Kappl Architektur: ventira architekten, Wolfgang Juen (2005-2006) BauherrIn: Familie Juen Erreichbarkeit: Beim Ortszentrum Kappl (Kirche) rechts abbiegen und ca. 250 m der Straße folgen. | Die kleine Ferienwohnanlage „Aradira“ - der Name stammt aus dem Rätoromanischen - besteht aus vier Appartementvillen, die terrassenförmig dem Hang entlang angeordnet sind. Jeder der Einheiten wird ein Maximum an Privatheit geboten, eine kleine Sauna- und Wellnessanlage steht den Gästen gemeinschaftlich zur Verfügung. |
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| 05 Hotel Adler | |||||
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Silvrettaplatz 4 6561 Ischgl Architektur: Paul Petter (1994-1996) BauherrIn: Fam. Kurz öffentlich zugänglich: teilweise Erreichbarkeit: mitten im Ortszentrum, neben der Silvretta-Talstation TIPP: Restaurant-Café „Salz & Pfeffer“ | Inmitten der Fremdenverkehrsmetropole Ischgl mit ihrer Hotel- und Après-Ski-Kulisse zwischen Folklore und „Ballermann“ findet man mit dem „Adler“ ein Haus, das für viele so gar nicht dort hin passen wollte. Der Architekt - selbst Mitbetreiber des Hauses - errichtete einen schlanken, weißen Bau, der mit Terrassen, Glaserkern und hellen Holzbrüstungen ummantelt ist und den Gästen lichtdurchflutete, einfach und variabel gestaltete Apartments bietet. |
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| 06 Refugio Laudegg | |||||
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Schloßweg 1 6532 Ladis Architektur: ventira architekten (2008-2009) BauherrIn: Florian Klotz, Thomas Klotz | Am Fuß der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Burg Laudegg in Ladis entstand mit dem Apartmenthaus „Refugio Laudegg“ ein zeitgenössischer Kontrapunkt. Die vier, von einander leicht abgesetzten und höhengestaffelten Baukörper nehmen in ihrer Kleinteiligkeit und Materialität Bezug auf die traditionelle Stallbauweise. Gemeinsam mit Burg, Gasthof, See und imposanter Bergwelt bildet die neue Anlage ein einheitliches Ensemble. |
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| 07 Ferienhaus „Villa Rasilla“ | |||||
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Lourdes 15 6534 Serfaus Architektur: Noldin & Noldin (2000-2001) BauherrIn: Philipp Schwarz | Am östlichen Rand von Serfaus befindet sich die Villa Rasilla - der Name leitet sich von einer rätoromanischen Flurbezeichnung ab – ein von noldin & noldin konzipiertes Ferienhaus. Die unteren beiden Ebenen mit dem Wellness-Sauna-Bereich, den Schlafräumen und Bädern sind in Massivbauweise errichtet, das oberste Wohngeschoss als selbstragender Holzkubus aufgesetzt, dem eine weite, zum Teil überdache Sonnenterrasse vorgelagert ist. |
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| 08 Ferienhaus Arche | |||||
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Dorfbahnstraße 58 6534 Serfaus Architektur: Bettina Platter (2006) | Mitten im Ortszentrum von Serfaus liegt das großzügig angelegte Ferienhaus Arche. Über einem Sockelgeschoss, in dem sich neben den Wohnbereichen des Ferienhauses auch eine autarke Einliegerwohnung befindet, kragt eine Holzbox mit vier großzügigen Schlafräumen aus. Leicht verdreht dazu ist ein Dachgeschoss aufgesetzt, das dem Gast einen großen Wellnessbereich inkl. Atrium und Ruheraum mit Blick auf den Himmel bietet. |
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| 09 Pezid Apartments | |||||
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Dorfbahnstraße 62 6534 Serfaus Architektur: Giner + Wucherer, Andreas Pfeifer (2004-2006) BauherrIn: Pezid TIPP: ©hill-Lounges – gemütliche Kuschelecken vor grandioser Bergkulisse. | Mit den Pezid-Apartments in Serfaus entstand ein Paradebeispiel für die intelligente Umstrukturierung einer baulichen „Altlast“ aus der Nachkriegszeit. Die alte, kaum genutzte Balkonfront wurde in eine vielfältig bespielbare Raumschicht mit Loggias und in den Innenraum integrierten „Liege-Sitz-Erkern“ verwandelt. 2007 wurde diese Transformation in eine „moderne Berghotel-Raumbühne“ mit dem BTV Bauherrenpreis für Tirol ausgezeichnet. |
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| 10 Hotel "Liebe Sonne" (Umbauten) | |||||
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Dorfstraße 58 6450 Sölden Architektur: M9 ARCHITEKTEN Senfter + Lanzinger (2006-2008) BauherrIn: Sonnenhotels Sölden | Der erste zeitgenössische Eingriff an dem mitten in Sölden gelegenen Hotel „Liebe Sonne“ betraf das Dachgeschoss, wo der vorher geschlossene Dachraum nach allen Seiten hin geöffnet wurde und ein zweigeschossiger Wellnessbereich mit entsprechenden Freiflächen entstand. In einem zweiten Schritt wurden der Eingangsbereich und die gesamte Erdgeschosszone mit Hotelhalle und Restaurant – wiederum in schlichter Formensprache und mit natürlichen Materialien – neu gestaltet. |
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| 11 Hotel McTirol (ehem. CUBE Biberwier) | |||||
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Fernpass Straße 71-72 6633 Biberwier Architektur: Baumschlager Eberle (2005-2007) BauherrIn: T1 Erreichbarkeit: direkt an der Fernpass Bundesstraße, am Fuß der Marienbergbahn | Am Rand des Ortskerns, unmittelbar neben der Marienbergbahn, befindet sich das frühere CUBE Biberwier und nun als McTirol geführte Hotel, dessen Konzept auf sportlich aktive Urlauber abgestimmt ist und Design als Lifestyle-Element einsetzt. Der von außen schlichte Kubus birgt in seinem Inneren eine offene Raumgestaltung mit Rampen und großzügigen öffentlichen Zonen für das Hotelleben, das sich vor allem außerhalb der Zimmer abspielt. |
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| 12 Alpenhotel Ammerwald | |||||
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Ammerwald 1 6600 Reutte Architektur: Oskar Leo Kaufmann | Albert Rüf (2008-2009) BauherrIn: BMW AG Erreichbarkeit: Von Reutte aus Richtung Plansee und weiter Richtung Linderhof (an der L255) | Seit den 1940er Jahren betreibt die BMW-Group in den Bergen zwischen Schloss Linderhof und Plansee ein Ferienhotel. Der Firmenphilosophie entsprechend wünschte sich BMW einen bewusst zeitgenössisch gestalteten Neubau. Das von den Vorarlberger Architekten Kaufmann Rüf realisierte Gebäude besteht aus einem Sockelgeschoss in Ortbeton, auf den in extrem kurzer Bauzeit die Obergeschosse als komplett eingerichtete Massivholz-Module mit raumhohen Fenstern gesetzt wurden. |
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| 13 Hauptgebäude und Badehaus Natterer See | |||||
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Natterer See 1 6161 Natters Architektur: Giner + Wucherer (2007-2008) BauherrIn: Fam. Giner TIPP: Öffentlich zugänglicher Badesee (Eintritt kostenpflichtig) | Im neu geschaffenen Eingangsbereich des Campingplatzes am Natterer See entstand ein langgezogenes und schmales Infrastrukturgebäude, das in der Welt der Zelte, Wohnwägen und Wohnmobile einen völlig neuen Qualitätsansatz verfolgt. Der zweigeschossige Baukörper fügt sich trotz der relativ großen Kubatur unauffällig in die Uferlandschaft ein. Eine Fülle an „kleinen“, aber feinen Ideen veredelt die herkömmliche Campinginfrastruktur. |
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| 14 Hotel "The Penz" | |||||
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Adolf-Pichler-Platz 3 6020 Innsbruck Architektur: Dominique Perrault, ATP Architekten und Ingenieure, RPM Architekten (2002) BauherrIn: Sporthotel Penz 2 GesmbH TIPP: Im „the 5th floor“ können nicht nur Hotelgäste das Ambiente genießen. | Den nordwestlichen Abschluss des Rathausareals bildet das Designhotel „The Penz“, dessen von ATP interior in Zusammenarbeit mit Jiszda & Partner gestaltete Innenarchitektur einen atmosphärischen Gegenpol zur technisch-kühlen Architektursprache Dominique Perraults setzt. Die vollständig verglaste Nordfassade bietet in den Zimmern entsprechende Panoramaausblicke, von außen spiegeln sich im dunklen Glas die Fassaden der am Platz liegenden Gebäude. Im rundum verglasten Obergeschoss befindet sich ein Restaurant mit American Bar und Terrasse. |
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| 15 Parkhotel (vormals: Turmhotel Seeber) | |||||
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Thurnfeldgasse 1a 6060 Hall / Tirol Architektur: henke und schreieck Architekten (2001-2003) BauherrIn: Stadtwerke Hall öffentlich zugänglich: ja Erreichbarkeit: von Innsbruck aus mit Buslinie S oder 4 Das angrenzende Kurhaus wurde 1930/31 von Hans Illmer geplant, der Kurpark 2004 von Maria Auböck und János Kárász neu gestaltet. | Neben das Anfang der 1930er Jahre von Lois Welzenbacher errichtete ehemalige Turmhotel Seeber setzten die Architekten einen zweiten, in Form, Materialisierung und Farbgebung kontrastierenden Solitär. Der weiße, kantige und durch Lage und Form der Balkone eine Drehbewegung vermittelnde Bau von Welzenbacher wurde rekonstruiert und tritt in einen spannenden Dialog mit dem konischen, rundum verglasten neuen Turm. Ein Sockelbauwerk verbindet Alt und Neu und beinhaltet die Lobby, ein Café sowie ein Restaurant. |
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| 16 ASI-Lodge (Erweiterung Hotel Windegg) | |||||
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Steinberg am Rofan 30 6215 Steinberg am Rofan Architektur: Heinz & Mathoi & Streli (2004-2005) BauherrIn: Elfriede Gasser Erreichbarkeit: von Jenbach über die Achensee-Bundesstraße B181 nach Achenkirch und von dort weiter nach Steinberg am Rofan TIPP: Im Restaurant mit Sonnenterrasse sind auch Tagesgäste willkommen. | Das Hotel Windegg wurde Ende der 1980er Jahre von Architekt Hans Peter Petri in einer zeitgemäßen und landschaftsbezogenen Architektursprache umgebaut und erweitert. Nach einem Betreiberwechsel wurde das Hotel erneut transformiert, wobei der Bettentrakt und der markante Treppenturm erhalten blieben. Direkt im Anschluss errichteten Heinz-Mathoi-Streli einen dreigeschossigen Neubau, der sich mit seiner senkrecht strukturierten Lärchenholz-Fassade klar vom weißen Bestandsbau absetzt. |
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| 17 Brizerhaus - Ferienwohnungen und Bauernhaus | |||||
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Ramsau Nr. 318 6283 Ramsau im Zillertal Architektur: Martin Feiersinger (2002-2004) BauherrIn: Natalie Kröll Das Projekt erhielt 2004 den ZV-Bauherrenpreis sowie die Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen. | Die behutsame Renovierung eines alten Bauernhauses und dessen Erweiterung um einen Neubau mit vier Ferienwohnungen stellt eine Neuinterpretation des Themas „Alt-Neu“ dar. Anstelle des alten Stalls wurde ein, den Dimensionen des ursprünglichen Gebäudes entsprechender Massivbau errichtet, der mit den alten Brettern des Stalls verkleidet wurde - ein erfrischender Ansatz, der auf der Verschiebung vom Gewohntem basiert. |
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| 18 Pension Wechselberger (Um- und Ausbau) | |||||
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Lanersbach 448 6293 Tux Architektur: Feria Gharakhanzadeh, Bruno Sandbichler (1998) BauherrIn: Matthias Wechselberger Sonderpreis für Revitalisierung beim Staatspreis „Tourismus und Architektur 2000“ | Das Gästehaus in Lanersbach wurde 1910 als einer der ersten Beherbergungsbetriebe der Region errichtet. Die nicht vorhandene Trennung von Gäste- und Privatbereich machte eine Modernisierung des kleinen Blockhauses notwendig. Der sensible Zubau in Form eines Würfels setzt das konstruktive Konzept des Bestandes fort und orientiert sich in seiner Materialität an den Bauernhäusern der Umgebung. |
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| 19 Hotel Schwarzer Adler (Umbauten) | |||||
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Florianigasse 15 6370 Kitzbühel Architektur: tatanka ideenvertriebsgmbh, Gogl & Partner (2006-2008) BauherrIn: Christian Harisch, Andreas Harisch Preisträger beim Staatspreis Architektur 2008 für Tourismus und Freizeit | Das in den 1980er Jahren als groß dimensioniertes Tirolerhaus errichtete „Hotel Adler“ wurde 2001 durch Wolfgang Pöschl um ein dreigeschossiges „Black Spa“ erweitert, einen teilweise in die Erde gegrabenen Wellnessbereich mit Sauna, Hallenbad und Fitnessraum. 2008 wurde dem bestehenden Haus das als Fremdkörper ausformulierte „Kitz Sommer Spa“ aufgesetzt. Im gläsernen Sockelgeschoss entstanden luxuriöse Suiten, darüber „schwebt“ die schindelumhüllte Dachterrasse mit Freischwimmbad. |
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| 20 Hotel Gasthof Hinteregger (Um- und Zubau) | |||||
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Hintermarkt 4 9971 Matrei Architektur: Madritsch Pfurtscheller (2006-2007) BauherrIn: Katharina Hradecky Die Erweiterung wurde beim BTV Bauherrenpreis für Tirol und Vorarlberg 2010 mit einer Anerkennung ausgezeichnet. | Mitten im Ortskern von Matrei befindet sich das historisch gewachsene Hotel Hinteregger. Für den Um- und Zubau des Nord-Osttrakts verwendeten die Architekten einen ehemaligen Kinosaal als tragende Struktur. Die ehemalige Außenmauer wurde mit Lehm verputzt und als Heizwand in den Erweiterungsbau integriert, dem eine Loggiaebene in Holzkonstruktion vorgeschaltet ist. Im ersten Obergeschoss wurde eine Wellnesszone eingerichtet, die sich vollflächig verglast zum Garten öffnet. |
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| 21 Hotel Rauter (Umbau) | |||||
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Rauterplatz 3 9971 Matrei Architektur: Madritsch Pfurtscheller (2008-2010) BauherrIn: Ilse und Hermann Obwexer | Unter dem Motto einer konzentrierten gestalterischen „(Be)Reinigung“ wurde das im Zentrum von Matrei liegende Hotel Rauter in mehreren Bauabschnitten umgebaut. Sowohl im Wellnessbereich mit Hallenbad und einem als „Bretterwald“ gestalteten Ruheraum, als auch beim Freischwimmbad im Garten dominiert der Kontrast zwischen den in weiß gehaltenen Pools bzw. der Möblierung und dem Lärchenholz. |
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| 22 Hotel Pension Perfler | |||||
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Sillian 166 9920 Sillian Architektur: Peter Jungmann (2002-2004) BauherrIn: Michaela Strieder, Peter Lubeley Der Tourismusbau wurde beim BTV Bauherrenpreis für Tirol 2005 ausgezeichnet. | Eine kleine Familien-Pension in Sillian wurde von Architekt Peter Jungmann transformiert und um einen Zubau erweitert. Das Erdgeschoss des Bestandsbaus wurde als Speisesaal und Kamin-Lobby geöffnet und Richtung Süden um eine Terrasse ergänzt. Der flache Zubau mit acht Hotelzimmern wurde in regionalen Baustoffen ausgeführt und mit einer in Materialien und Details stimmigen Möblierung ausgestattet. |
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